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Die kleinen Momente im Alltag sichtbar machen: Mein Weg mit dem Glücksglas

  • Autorenbild: Siegrid Koglbauer
    Siegrid Koglbauer
  • vor 6 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Kleine Zettel, große Wirkung: Die leisen Momente, die wir oft übersehen - und wie ich sie wiederfinde.


Siegrid Koglbauer


🧡Kennst du das Glücksglas?

Es gibt Gewohnheiten, die sich nicht laut in unser Leben drängen, sondern leise Platz nehmen.

Für mich ist das Glücksglas genau so eine: unscheinbar, einfach, alltagstauglich.


Kein Ritual, das man „richtig“ machen muss. Eher ein kleiner Anker, der mich durchs Jahr begleitet.

Ich habe irgendwann gemerkt, wie schnell schöne Momente untergehen.

Wie oft wir weitermachen, ohne wahrzunehmen, was eigentlich gut war.

Und wie leicht wir vergessen, was uns getragen hat, wenn ein Tag schwerer ist.


Zwischen Terminen, Verpflichtungen und dem ganz normalen Chaos verschwinden die kleinen Lichtpunkte oft, obwohl sie eigentlich die Kraft hätten, uns zu stützen.

Also habe ich begonnen, sie festzuhalten.


🧡  Über das Jahr entsteht daraus ein Glas voller Erinnerungen, die ich sonst übersehen hätte.


Und ich lese die Zettel nicht nur am Jahresende, sondern auch zwischendurch - besonders an Tagen, die sich schwerer anfühlen.


Dann erinnert mich jeder einzelne Zettel daran, dass mein Jahr nicht nur aus Herausforderungen besteht.

Dass es da so viele kleine, stimmige Momente gibt, die tragen. Und dass Glück oft leise ist, aber nie verschwunden.


Ich habe damit begonnen, weil ich gemerkt habe, wie schnell die kleinen, guten Momente im Alltag untergehen.

Zwischen Terminen, Verpflichtungen und dem ganz normalen Chaos verschwinden sie oft, obwohl sie eigentlich die Kraft hätten, uns zu tragen.


Mein Glücksglas steht bei mir nicht perfekt dekoriert auf einem Altar,


Es steht in der Küche - dort, wo ich mehrmals am Tag vorbeikomme.


  • ein Satz, der hängen geblieben ist

  • ein Moment, der mich berührt hat

  • ein Lachen, das ich nicht erwartet hätte

  • ein Schritt, den ich mir zugetraut habe

  • ein Gefühl, das ich festhalten wollte


Etwas, das mich berührt hat, ein Satz, ein Lachen, ein kurzer Augenblick, der gut getan hat.

Kein großes Ereignis. Oft etwas, das ich sonst sofort wieder vergessen würde.


🧡Was sich dadurch verändert hat

Mit der Zeit ist daraus weniger eine Methode geworden und mehr eine Haltung: bewusster wahrzunehmen, was da ist. Nicht nur das Schwierige, sondern auch das, was trägt.

Ich merke schneller, wenn mir etwas guttut. Ich halte eher inne. Und ich schreibe Momente auf, die ich früher gar nicht als „besonders“ wahrgenommen hätte - ein Blick, ein Gespräch, ein Gefühl von „Das war jetzt stimmig“.


Es geht nicht darum, möglichst viele Zettel zu sammeln.

Es geht darum, mich selbst daran zu erinnern, dass mein Alltag voller kleiner Lichtpunkte ist - auch an Tagen, die sich schwer anfühlen.

Nicht im großen Stil, nicht als „Lifehack“, sondern eher leise.


Wenn ich das Glas öffne und die Zettel durchgehe, sehe ich plötzlich ein Jahr, das viel freundlicher war, als es sich manchmal angefühlt hat.


🧡 Was das Glücksglas für mich bedeutet


Es zwingt mich zu nichts.

Aber es erinnert mich daran, dass mein Leben nicht nur aus To‑dos und Terminen besteht. Dass dazwischen so viele kleine Momente liegen, die ich sonst übersehen würde.

Und an schweren Tagen greife ich nach einem dieser Zettel. Nicht, um mir etwas schönzureden. Sondern um mich daran zu erinnern, dass mein Leben mehr ist als dieser eine Moment.


Dass es da Lichtpunkte gibt, die ich selbst gesammelt habe.

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Ein leeres Glas, ein paar Zettel - mehr braucht es nicht.

Nur die Bereitschaft, die kleinen Momente nicht einfach vorbeiziehen zu lassen.


🧡 Fazit

Ein Glücksglas verändert den Alltag nicht von heute auf morgen.

Aber es schafft etwas, das im Trubel oft fehlt: einen Moment des Innehaltens.


Einen kleinen Blick auf das, was gut war.

Eine Erinnerung daran, dass zwischen all den Aufgaben auch Wärme, Begegnung und kleine Lichtpunkte liegen.


Und genau darin liegt seine Kraft.

Nicht im Sammeln möglichst vieler Zettel, sondern im Wiederentdecken der kleinen Momente, die sonst untergehen.


Für mich ist es zu einer leisen Erinnerung geworden, dass mein Leben mehr ist als Termine, Aufgaben und Routinen. Es zeigt mir, dass zwischen all dem auch Wärme, Begegnung und kleine Lichtpunkte liegen.


Und vielleicht ist das schon genug: ein Glas, ein paar Zettel - und die Bereitschaft, die guten Momente nicht einfach vorbeiziehen zu lassen.


Erkennst du beim Lesen etwas von dir wieder?

Vielleicht entsteht daraus ein erster kleiner Zettel. Ein Moment, der gut getan hat.


Ein Anfang. Wenn du möchtest, probiere es aus. Nicht perfekt, nicht täglich - dann, wenn ein Moment dich berührt.

Manchmal reicht genau das, um dem eigenen Jahr ein bisschen mehr Freundlichkeit zu schenken.


Vielleicht wartet heute schon ein kleiner Moment darauf, aufgeschrieben zu werden.


Welche kleinen Momente würdest du heute in dein Glücksglas legen?



🧡 Zum Weitergehen


Wenn du möchtest, erzähl mir gerne, was dieser Text in dir bewegt hat.

Vielleicht gibt es einen kleinen Moment aus deinem Alltag, der beim Lesen wieder aufgetaucht ist, oder etwas, das du selbst gerne festhalten würdest.


Ich freue mich, wenn du teilen magst, was dich berührt, begleitet oder überrascht hat - ganz ohne Anspruch, einfach als Begegnung von Mensch zu Mensch.


Raum für dich. Für deine Fragen. Für dein Tempo. Ganz unverbindlich. Ganz echt.

Schreibe mir gerne eine E-Mail: info@harmonia-energie.at oder melde dich über das Kontaktformular auf der Startseite.


Ich freue mich auf dich.


Herzlichen Gruß, Siegrid 🧡

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