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Warum Selbstakzeptanz kein Aufgeben ist

  • Autorenbild: Siegrid Koglbauer
    Siegrid Koglbauer
  • vor 6 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

- Über Raum für echte Veränderung, ohne dich selbst aufgeben zu müssen.

Teil 3 von 3 · Selbstoptimierung, Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz

Siegrid Koglbauer

Im ersten Teil dieser Serie haben wir den inneren Druck beleuchtet, ständig an uns arbeiten zu müssen.
Im zweiten Teil haben wir die Bedeutung von Selbstfürsorge erläutert - nicht als Belohnung, sondern als Frühwarnsystem für innere Unruhe und Überforderung.

Der dritte und abschließende Schritt in diesem Prozess ist die Selbstakzeptanz.
Oft wird Selbstakzeptanz missverstanden oder als etwas betrachtet, das man erst erreichen kann, wenn man perfekt ist.

In diesem Artikel werden wir die wahre Bedeutung von Selbstakzeptanz erkunden und wie sie uns helfen kann, den inneren Kampf zu beenden und Raum für echte Veränderung zu schaffen.

Was ist Selbstakzeptanz?


Selbstakzeptanz wird oft missverstanden.

Viele sehen sie als ein Zeichen von Resignation oder als Aufgeben der eigenen Ambitionen. Doch in Wirklichkeit ist Selbstakzeptanz der mutigste Schritt zur Veränderung und eine Grundlage für persönliches Wachstum..


Selbstakzeptanz fällt oft am schwersten. Nicht, weil sie so kompliziert ist - sondern weil sie sich anfühlt, als würde man etwas aufgeben.


Dabei gibst du nichts auf. Du hört nur auf, gegen dich selbst zu kämpfen.

Viele Menschen wollen sich verändern und erleben dabei viel innere Spannung.

Nicht, weil sie sich zu wenig bemühen - sondern weil Veränderung aus Widerstand heraus beginnt.


° Gegen Gefühle

° Gegen Reaktionen

° Gegen Seiten an sich, die man eigentlich loswerden möchte.


Selbstakzeptanz bedeutet, sich selbst in seiner Gesamtheit zu akzeptieren - mit all seinen Stärken, Schwächen, Fehlern und Erfolgen.


Es geht nicht darum, sich ständig mit anderen zu vergleichen oder sich zu fragen, wie man anders oder besser sein könnte.


Stattdessen lautet die zentrale Frage: „Kann ich mich in diesem Moment so stehen lassen, wie ich gerade bin?“


Beispiel:

Stell dir vor, du fühlst dich unzufrieden mit deiner aktuellen Lebenssituation.

Anstatt dich selbst zu verurteilen oder zu denken, dass du versagt hast, könntest du erkennen, dass auch diese Phase deines Lebens wertvoll ist und dir wichtige Lektionen bietet.


Selbstakzeptanz bedeutet, diesen Moment zu schätzen und anzuerkennen, dass du nicht perfekt sein musst, um wertvoll zu sein.

Der innere Kampf

Viele Menschen erleben inneren Widerstand, wenn sie versuchen, sich zu verändern. Dieser Widerstand entsteht oft durch:

  • Gegen Gefühle: Wir kämpfen gegen unsere Emotionen an, anstatt sie zuzulassen.

  • Gegen Reaktionen: Wir versuchen, unsere Reaktionen zu kontrollieren, anstatt sie zu akzeptieren.

  • Gegen Teile von uns selbst: Wir wünschen uns, bestimmte Aspekte von uns loszuwerden, die wir als negativ empfinden.


Selbstakzeptanz fällt da oft am schwersten.

Nicht, weil sie so kompliziert ist, sondern weil sie sich anfühlt, als würde man etwas aufgeben.


Dabei gibst du nichts auf.

Du hörst nur auf, gegen dich selbst zu kämpfen.


Beispiel:

Wenn du beispielsweise wütend bist und versuchst, diese Wut zu unterdrücken, kann das zu innerem Stress führen.

Stattdessen könntest du lernen, die Wut zu akzeptieren, sie zu erkennen und zu verstehen, was sie dir mitteilen möchte.

Das ermöglicht es dir, konstruktiv mit deinen Emotionen umzugehen.


Selbstakzeptanz als Ausgangspunkt

Die entscheidende Frage lautet nicht:

„Wie werde ich anders?“ sondern:

„Kann ich mich akzeptieren, so wie ich bin?“


Selbstakzeptanz bedeutet nicht, dass wir uns nicht weiterentwickeln oder verändern möchten.


Selbstakzeptanz bedeutet, dass wir aufhören, uns selbst als Problem zu betrachten.

Merkmale der Selbstakzeptanz:


  • Nicht perfekt: Akzeptanz bedeutet, sich auch mit Unvollkommenheiten wohlzufühlen.

  • Ehrlich: Es erfordert Ehrlichkeit gegenüber unseren Gefühlen und Gedanken.

  • Nicht stehenbleiben: Selbstakzeptanz ist dynamisch; sie ermöglicht Wachstum und Veränderung.


Selbstakzeptanz setzt an einer anderen Stelle an.

Nicht bei der Frage: „Wie werde ich anders?“

sondern bei der Frage: „Kann ich mich in diesem Moment so stehen lassen, wie ich gerade bin?“


  • Nicht fertig

  • Nicht perfekt

  • Aber ehrlich


Das bedeutet nicht, alles gutzuheißen. Und auch nicht, stehen zu bleiben. Es bedeutet, aufzuhören, sich selbst als Problem zu behandeln.


Wenn der innere Kampf leiser wird, entsteht Raum für echte Bewegung. Selbstakzeptanz ist der Boden, auf dem Veränderung gedeihen kann. Wer sich selbst akzeptiert, hört nicht auf zu wachsen; er hört nur auf, sich dabei ständig zu verlieren.


Selbstakzeptanz wird oft missverstanden. Viele sehen sie als ein Zeichen von Resignation oder als Aufgeben der eigenen Ambitionen. Doch in Wirklichkeit ist Selbstakzeptanz der mutigste Schritt zur Veränderung und eine Grundlage für persönliches Wachstum.


Fazit

Selbstakzeptanz ist kein Ziel, sondern der mutigste Schritt zur Veränderung.

Sie ist der Raum, in dem Wachstum und Entwicklung überhaupt erst möglich werden.


Wer sich selbst akzeptiert, hört nicht auf zu wachsen.

Er hört nur auf, sich dabei ständig zu verlieren.


Eine kraftvolle Haltung, die uns ermöglicht, uns selbst zu verstehen, zu akzeptieren und zu transformieren.


Eine offene Frage

Was würde sich verändern, wenn Selbstfürsorge nicht erst dann einsetzt, wenn du das Gefühl hast, perfekt sein zu müssen, sondern genau in dem Moment, in dem du beginnst, dich selbst zu kritisieren ?


Der Weg zur inneren Freiheit

In dieser dreiteiligen Serie haben wir die Themen Selbstoptimierung, Selbstfürsorge und Selbstakzeptanz beleuchtet.

Jeder dieser Schritte ist entscheidend für unser emotionales Wohlbefinden.

Wir haben erkannt, wie der Druck, ständig an uns zu arbeiten, uns oft in einen Teufelskreis der Unzulänglichkeit führt.

Selbstfürsorge hilft uns, innezuhalten und auf unsere Bedürfnisse zu hören, während Selbstakzeptanz uns von dem ständigen Kampf befreit, perfekt sein zu müssen.


Selbstakzeptanz ist der Schlüssel zur inneren Freiheit und ermöglicht uns, in unseren Unvollkommenheiten zu wachsen. Indem wir uns selbst annehmen, schaffen wir Raum für echte Veränderungen in unserem Leben.

Ich lade dich ein, diese Erkenntnisse in deinem Alltag zu integrieren und den Weg zur Selbstakzeptanz weiterzugehen. Denke daran: Du bist wertvoll, so wie du bist.


Wenn du dich in einem dieser drei Themen wiedererkennst -


  • im ständigen Antreiben der Selbstoptimierung,

  • im Wunsch nach mehr Selbstfürsorge

  • oder in der Herausforderung, dich selbst wirklich anzunehmen -


dann begleite ich dich gern - in einem unverbindlichen Kennenlerngespräch schauen wir uns an wo du stehst und wo du hinmöchtest.


Kein Druck

Kein „Du musst anders werden“


Ein Raum, um gemeinsam hinzuschauen, was dir gerade herausfordert, und echte Veränderung möglich macht.


Selbstakzeptanz ist kein Aufgeben - es ist der mutigste Schritt zur Veränderung


Schreibe mir gerne eine E-Mail: info@harmonia-energie.at oder melde dich über das Kontaktformular auf der Startseite.


Herzlichen Gruß, Siegrid


Ich begleite Menschen dabei, Veränderung möglich zu machen.

Nicht über Druck oder Selbstoptimierung, sondern so, dass innere Sicherheit entsteht und neue Schritte sich im Alltag wirklich tragen.


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Herzlichen Gruß, Siegrid🧡


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Ich freue mich auf dich.



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