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Glück entsteht innen - und das können wir trainieren

  • Autorenbild: Siegrid Koglbauer
    Siegrid Koglbauer
  • vor 1 Tag
  • 5 Min. Lesezeit

- Mehr Zufriedenheit im Alltag - mit kleinen Schritten zu nachhaltigem Glück.

Siegrid Koglbauer

Oft wird Glück so betrachtet, als würde es einfach passieren.
Oder eben nicht.
Als etwas, das vom Schicksal verteilt wird - zufällig, unberechenbar, ungerecht.

Natürlich gibt es Momente im Leben, die wir nicht beeinflussen können.

Eine plötzliche Wendung. Ein Konflikt im Alltag. Eine Nachricht, die alles durcheinanderwirft.

In solchen Augenblicken fühlt sich Glück weit entfernt an - und das Gefühl von Kontrolle ebenso.


Doch genau hier beginnt eine andere Perspektive.

Neurowissenschaftler, Psychologen und Philosophen sind sich heute einig:

Ein großer Teil unseres Wohlbefindens ist nicht dem Zufall überlassen.


Es ist trainierbar - ähnlich wie Ausdauer, Konzentration oder innere Stabilität.


Glück ist nicht nur ein Gefühl.

Es ist eine Fähigkeit.

Eine Fähigkeit, die sich in den kleinen Momenten zeigt: wenn wir innehalten, bewusst durchatmen, unsere Gedanken beobachten und uns entscheiden, gut mit uns selbst umzugehen. Nicht perfekt. Aber bewusst.


Wenn Glück also nicht einfach passiert, sondern beeinflussbar ist, stellt sich eine zentrale Frage:

Wovon sprechen wir eigentlich, wenn wir von Glück reden?


Was Glück wirklich ist

Viele Menschen erleben Glück als flüchtige Emotion:

  • ein Lob, ein schöner Abend, ein Erfolg, ein Sonnenuntergang.

Wir sagen dann: „Ich hatte heute Glück.“


Doch diese Momente allein tragen uns nicht durch stressige Phasen, Konflikte oder innere Unruhe.


Psychologisch betrachtet gibt es verschiedene Ebenen von Glück:

  • Hedonisches Glück - kurzfristige Freude, Genuss, Leichtigkeit. Ein gutes Essen, ein freier Nachmittag, ein Kompliment. Wertvoll, aber selten langanhaltend.

  • Dauerhaftes Wohlbefinden - ein stabiler innerer Zustand von Zufriedenheit, auch wenn nicht alles glattläuft. Das Gefühl: Ich komme mit meinem Leben klar.

  • Eudaimonisches Glück - Sinn, Erfüllung, Leben nach eigenen Werten. Wenn wir spüren, dass das, was wir tun, Bedeutung hat – für uns selbst oder andere.


💡 Dauerhaftes Glück entsteht nicht außen. Es entsteht innen - durch Haltung, Wahrnehmung und Gewohnheiten.


Gedanken, Emotionen und Gewohnheiten – das unsichtbare Dreieck des Glücks


Gedanken - der innere Filter

Gedanken wirken wie ein Filter, der bestimmt, wie wir Situationen erleben.

An stressigen Tagen merken wir oft gar nicht, wie hart wir innerlich mit uns sprechen:„Ich bin nicht gut genug.“

„Das schaffe ich nie.“

„Andere kriegen das besser hin.“


Diese Gedanken fühlen sich real an - sind aber oft nur alte Muster.

Wer lernt, Gedanken bewusst wahrzunehmen, schafft Abstand.

Und mit Abstand entsteht Wahlfreiheit.


Mini-Impulse:

  • Schreibe heute drei Gedanken auf, die dich positiv stimmen.


Emotionen – der innere Kompass

Emotionen sind keine Störfaktoren. Sie sind Signale.

Freude, Dankbarkeit, Stolz - aber auch Ärger oder Traurigkeit zeigen, was uns wichtig ist. Wer sie bewusst wahrnimmt, entwickelt innere Stabilität, die unabhängig von äußeren Umständen ist.

  • 5 Minuten bewusst atmen notiere danach einen Gedanken, der dir auffällt.


Gewohnheiten – die unsichtbaren Architekten

Unsere täglichen Routinen für Wohlbefinden - bewusstes Atmen, kurze Reflexionsmomente, Dankbarkeit oder Bewegung - prägen unser Gehirn, stabilisieren die Stimmung und lenken Gedanken auf das Positive.

Kleine Veränderungen summieren sich über Zeit zu großer Wirkung.


💡 Erkenntnis: Wir haben enormen Einfluss darauf, wie glücklich wir sind.

Wer bewusst Routinen etabliert und seine Wahrnehmung schult, kann sein Wohlbefinden langfristig steigern.


Glücksforschung: Wie viel liegt wirklich in unserer Hand?


Ein Teil unseres Glücks ist uns tatsächlich mitgegeben.

Unsere Persönlichkeit, unser Temperament, unsere Grundveranlagung - all das beeinflusst, wie wir die Welt erleben.


Ein weiterer Teil entsteht durch äußere Faktoren wie unser Umfeld, finanzielle Sicherheit oder Lebensumstände - Dinge, die wir nur begrenzt steuern können.


Doch der größte Spielraum liegt genau dort, wo viele ihn unterschätzen:

  • in unserem Alltag

  • In unseren Gedanken

  • in den kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen

  • In den Gewohnheiten, die wir pflegen - oder eben nicht


Genau hier entsteht Veränderung.

Wer lernt, bewusst innezuhalten, den eigenen Fokus zu lenken und Routinen zu entwickeln, die guttun, erlebt oft etwas Erstaunliches:

  • Das Gefühl von Zufriedenheit wird stabiler.

  • Krisen fühlen sich weniger überwältigend an.

  • Und Glück wirkt nicht mehr zufällig, sondern gestaltbar.


🔑 Die wichtigste Erkenntnis: Wir sind unserem Glück nicht ausgeliefert. Wir können es mitformen - Schritt für Schritt, Tag für Tag.


Praktische Strategien, Glück zu trainieren


Achtsamkeit und Präsenz

Achtsamkeit bedeutet, den Moment bewusst wahrzunehmen: Atem, Körper, Gedanken - ohne Bewertung.


Übung: 10 Minuten bewusst atmen und den Moment wahrnehmen.

Praxis: Setze dich an einen ruhigen Ort, schließe die Augen, konzentriere dich auf den Atem. Gedanken kommen – lass sie ziehen, ohne zu bewerten.

Beispiel: Den ersten Kaffee des Tages bewusst schmecken, riechen und fühlen, statt sofort aufs Handy zu schauen.

💡 Tipp: Starte klein - 2–3 Minuten reichen, Hauptsache regelmäßig.


Dankbarkeit kultivieren

Dankbarkeit ist kein positives Denken, sondern ein Perspektivwechsel.


Übung: Schreibe 3 Dinge auf, für die du heute dankbar bist.

Praxis: Abends reflektieren: Was lief gut? Wer oder was hat dir geholfen? Was hast du gefühlt?

Beispiel: Ein Kollege, der unterstützt hat, ein gutes Meeting oder ein kleiner persönlicher Erfolg.

💡 Tipp: Notiere auch kleine Dinge - oft sind es die winzigen Momente, die zählen.


Positive Routinen und Gewohnheiten

Glück wächst im Alltag, nicht im Ausnahmezustand.


Übung: Kleine Rituale: Spaziergang, bewusster Tagesabschluss, kurze Reflexionsmomente.

Praxis: 20–30 Minuten Bewegung, bewusste Pausen, Journeling, gesunde Ernährung.

Beispiel: Fünf Minuten frische Luft bevor du weiter machst - danach bist du klarer und fokussierter.

💡 Tipp: Setze heute ein kleines Ritual, das dir Freude bringt - z. B. 5 Minuten frische Luft, 3 tiefe Atemzüge, oder ein bewusstes Dankbarkeitsritual.


Sinn & Selbstreflexion

Glück entsteht auch durch die bewusste Auseinandersetzung mit eigenen Werten und Stärken.

Wer regelmäßig reflektiert, Ziele setzt und Fortschritte feiert, erlebt ein Gefühl von Kontrolle und Sinn.

💡 Tipp: Notiere heute einen Schritt, der dich deinem Ziel näherbringt - auch ein kleiner Schritt zählt.


Positive Psychologie und das PERMA-Modell


Viele dieser Strategien finden sich auch in der Positiven Psychologie wieder.

Das PERMA-Modell von Martin Seligman richtet den Blick nicht auf flüchtige Glücksgefühle, sondern auf die Faktoren, die ein langfristig erfülltes Leben tragen:


  • P – Positive Emotionen: Freude, Hoffnung, Dankbarkeit, Zuversicht. Nicht dauerhaft euphorisch sein, sondern bewusst positive Momente erleben.

  • E – Engagement: Ganz in einer Tätigkeit aufgehen, Flow erleben, volle Konzentration. Fördert innere Stärke und Selbstwirksamkeit.

  • R – Relationships (Beziehungen): Tragfähige, echte Beziehungen. Verbundenheit, Vertrauen, Wertschätzung.

  • M – Meaning (Sinn): Das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein, Sinn im Tun erkennen, Werte leben.

  • A – Accomplishment (Leistung / Selbstwirksamkeit): Ziele erreichen, Fortschritte sehen, eigene Fähigkeiten einsetzen.


Schon kleine Impulse in einem dieser Bereiche können unser inneres Erleben spürbar verändern und helfen, glücksfördernde Routinen zu etablieren.


7-Tage-Glücks-Challenge: Übungen für den Alltag

  • Tag 1 - Achtsamkeit: 10 Minuten bewusst atmen, den Moment wahrnehmen.

  • Tag 2 - Dankbarkeit: 3 Dinge notieren, für die du heute dankbar bist.

  • Tag 3 - Körper & Bewegung: 20–30 Minuten aktiv sein.

  • Tag 4 - Selbstfürsorge: Plane 30 Minuten bewusst für dich ein.

  • Tag 5 - Sinn & kleine Erfolge: Notiere 1-3 kleine Erfolge des Tages.

  • Tag 6 - Soziale Verbindungen: Verbringe bewusst Zeit mit jemandem, der dir guttut.

  • Tag 7 - Reflexion & Integration: Reflektiere die Woche: Was hat dir gut getan? Was willst du beibehalten?


💡 Tipp: Kleine, tägliche Übungen summieren sich über die Zeit zu nachhaltigem Wohlbefinden.


Alltags-Reflexionen: Glück bewusst erleben

Glück zeigt sich selten spektakulär.

Es zeigt sich im bewussten Kaffee. Im ruhigen Gespräch. Im Moment, in dem wir kurz innehalten.

Diese kleinen Entscheidungen verändern Tage. Und Tage verändern Leben.


Fazit: Glück entsteht innen - und wir können es trainieren

Glück ist kein Zufall. Es ist eine Fähigkeit.

Sie wächst durch Gedanken, Emotionen, Gewohnheiten - und durch die Bereitschaft, sich selbst bewusster zu begegnen.


Nicht perfekt - Aber ehrlich - Und tragfähig


💡 Das größte Glück liegt darin zu erkennen, dass wir selbst Einfluss darauf haben, wie wir unser Leben innerlich erleben - Tag für Tag.


Herzlichen Gruß, Siegrid


Ich begleite Menschen dabei, Veränderung möglich zu machen.

Nicht über Druck oder Selbstoptimierung, sondern so, dass innere Sicherheit entsteht und neue Schritte sich im Alltag wirklich tragen.


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