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September: Mehr Leichtigkeit im Alltag statt Stress

  • Autorenbild: Siegrid Koglbauer
    Siegrid Koglbauer
  • vor 2 Minuten
  • 5 Min. Lesezeit

Was möchtest du aus dem Sommer mitnehmen?

Siegrid Koglbauer
Frau geht im September durch eine ruhige Landschaft und genießt den Moment der Ruhe und Leichtigkeit
Die Sommerferien gehen zu Ende, die Schule beginnt wieder, die meisten sind aus dem Urlaub zurück und der Kalender füllt sich langsam.

Vor ein paar Tagen stand ich im Supermarkt.


Vor mir eine Mutter mit zwei Kindern und einem Einkaufswagen voller Schulsachen. Hinter mir telefonierte jemand und sagte:

„Jetzt ist der Urlaub vorbei, jetzt beginnt wieder der Stress.“


Ich musste unwillkürlich schmunzeln.

Nicht, weil ich den Satz belächelt habe.


Weil ich mich selbst darin wiedererkannt habe.

Vor ein paar Jahren hätte ich vermutlich genau das Gleiche gesagt.


Heute frage ich mich eher:

Warum verbinden wir den Alltag eigentlich so selbstverständlich mit Stress?


Wenn aus Urlaub plötzlich wieder Alltag wird

Nach ein paar freien Tagen kommt schnell dieses Gefühl auf: Jetzt muss ich wieder loslegen.


E-Mails beantworten, den Haushalt organisieren, Besorgungen machen, Termine koordinieren, die To-do-Liste abarbeiten.

Vielleicht kennst du das auch.


Kaum ist man wieder zu Hause, scheint alles gleichzeitig erledigt werden zu wollen.

Und ehe man sich versieht, läuft man wieder in dem Tempo, in dem man schon vor dem Urlaub unterwegs war.


Dabei nehmen wir aus dem Sommer oft etwas ganz anderes mit.


Wir haben mehr Zeit draußen verbracht. Vielleicht länger mit Freunden zusammengesessen.

Einfach einmal aufs Wasser geschaut. Einen Spaziergang gemacht, ohne dabei auf die Uhr zu schauen.

Oder wir haben gemerkt, wie gut es tut, nicht jede Minute zu verplanen.

Und dann ist der September da - und vieles davon scheint plötzlich wieder verschwunden.


Warum eigentlich?

Muss Alltag automatisch Stress bedeuten?

Ich glaube nicht, dass der Alltag das Problem ist.

Natürlich gibt es Dinge, die erledigt werden müssen.

Arbeit gehört zum Leben. Familie, Verantwortung, Termine - all das verschwindet nicht einfach, nur weil wir uns nach mehr Leichtigkeit sehnen.


Aber vielleicht liegt genau hier die interessante Frage:

Wie möchten wir unseren Alltag ewirklich leben?

Muss wirklich alles sofort erledigt werden?

Muss jeder Tag bis zur letzten Minute durchgeplant sein?

Und warum fällt es uns oft so schwer, Dinge, die uns guttun, genauso ernst zu nehmen wie die Dinge, die erledigt werden müssen?


Ich erlebe in meinen Begleitungen oft, dass gerade dieser Übergang wieder Druck erzeugt.

Der Urlaub ist vorbei. Jetzt soll wieder alles funktionieren.


Man selbst soll leistungsfähig sein, die Kinder gut ins neue Schuljahr starten, zu Hause soll alles laufen - und am besten bleibt man dabei auch noch entspannt.

Ganz schön viel auf einmal.

Vielleicht braucht es deshalb gar keinen perfekten Neustart.


Was darf vom Sommer bleiben?

Vielleicht müssen wir auch gar nicht alles verändern.

Vielleicht reicht es, eine Sache aus dem Sommer zu bewahren.


Den Spaziergang nach der Arbeit.

Den Kaffee auf dem Balkon.

Das Handy auch einmal bewusst liegen zu lassen.

Oder sich morgens fünf Minuten Zeit zu nehmen, bevor der Tag richtig beginnt.


Oft sind es gar nicht die großen Veränderungen, die unseren Alltag leichter machen.
Es sind die kleinen Momente dazwischen.

Ein paar Minuten Ruhe. Ein Gespräch, für das wir uns Zeit nehmen.

Ein Spaziergang, bei dem wir nicht schon den nächsten Termin im Kopf haben.

Momente, die uns daran erinnern, dass wir mehr sind als unsere To-do-Liste.

Und vielleicht sind genau diese kleinen Dinge viel wichtiger, als wir ihnen im Alltag zugestehen.


Der September muss kein Schalter sein

Der September muss kein Schalter sein, der wieder auf „Funktionieren“ umgelegt wird.

Vielleicht darf er auch eine Einladung sein.


Eine Einladung, einmal genauer hinzuschauen.

Nicht: Wie bekomme ich jetzt wieder alles möglichst schnell unter einen Hut?


Sondern:

Was davon möchte ich überhaupt noch so weitermachen wie bisher?


Vielleicht musst du deinen Alltag gar nicht komplett verändern.

Vielleicht darfst du nur an ein paar Stellen anders mit deiner Zeit, deiner Energie und deinen eigenen Bedürfnissen umgehen.

Nicht perfekt.

Aber so, dass es zu deinem Leben passt.


Nimm dir fünf Minuten für dich

Bevor der Alltag wieder richtig Fahrt aufnimmt, schnapp dir einen Kaffee oder Tee und nimm dir fünf ruhige Minuten.


Frag dich:

Was hat mir im Sommer wirklich gutgetan?

Wovon möchte ich im Herbst mehr?

Und was darf ich diesmal anders machen?


Schreib dir nur eine Sache auf.

Keine zehn guten Vorsätze. Keine lange Liste.

Nur eine Sache, die du bewusst mitnehmen möchtest.


Vielleicht ist es ein täglicher Spaziergang.

Vielleicht ein Abend ohne Handy.

Vielleicht mehr Zeit für Menschen, die dir wichtig sind.

Oder einfach die Erlaubnis, nicht jeden Tag alles schaffen zu müssen.


Und dann beobachte einmal, was passiert.

Nicht mit Druck. Nicht als neues Projekt.

Einfach indem du diese eine Sache immer wieder in deinen Alltag einbaust.


Manchmal ist es genau diese eine kleine Veränderung, die nach ein paar Wochen einen Unterschied macht.

Nicht, weil plötzlich alles leichter geworden ist.

Sondern weil du dir etwas bewahrt hast, das dir guttut.


Vielleicht geht es gar nicht um einen Neustart

Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger glaube ich, dass wir im September unbedingt einen Neustart brauchen.

Vielleicht brauchen wir eher einen Moment, in dem wir uns fragen:

Möchte ich wirklich zurück in meinen alten Rhythmus?

Oder gibt es etwas aus dem Sommer, das ich nicht wieder verlieren möchte?


Vielleicht ist genau das der Punkt:

Wir müssen nicht auf den nächsten Urlaub warten, um uns wieder ein bisschen mehr Leichtigkeit zu erlauben.

Wir dürfen damit schon jetzt anfangen.

Nicht alles anders zu machen.

Bewusster entscheiden, was bleiben darf.

Und was nicht mehr mit muss.


Wieder mehr bei sich ankommen

Genau das ist auch etwas, wobei ich Menschen in meinen Begleitungen immer wieder unterstützen darf.

Nicht noch mehr leisten zu müssen.

Nicht ständig an sich arbeiten zu müssen.

Sondern einmal innezuhalten und wahrzunehmen:


Wie geht es mir eigentlich gerade?

Was tut mir gut?

Was kostet mich Energie? Wo funktioniere ich nur noch, obwohl ich längst merke, dass es so nicht weitergehen soll?


Bei Harmonia Energie verbinde ich dabei Achtsamkeit, Mentaltraining, EmTrace® und Klang.

Nicht als weitere Aufgabe auf einer ohnehin vollen To-do-Liste.

Als Möglichkeiten, wieder bewusster wahrzunehmen, was in uns passiert, Stressmuster zu erkennen und Schritt für Schritt einen Umgang mit dem eigenen Leben zu finden, der sich stimmig anfühlt.

Denn für mich geht es nicht darum, noch besser zu funktionieren.

Es geht darum, wieder zu spüren, was dir guttut.


Was möchtest du aus dem Sommer mitnehmen?

Der Sommer endet im Kalender.

Aber das Gefühl von Leichtigkeit darf bleiben.


Vielleicht musst du gar nicht zurück in deinen alten Rhythmus.


Vielleicht darfst du dir einen neuen suchen - einen, der sich ein Stück mehr nach dir anfühlt.


Du möchtest nicht einfach wieder funktionieren?

Vielleicht merkst du beim Lesen, dass du selbst gerade an diesem Punkt stehst:

Der Alltag läuft wieder an, aber eigentlich möchtest du nicht zurück in dein altes Tempo.

Dann lass uns gemeinsam hinschauen.


In meiner persönlichen Begleitung geht es darum, herauszufinden, was hinter deinem Funktionieren steckt, Stressmuster bewusster wahrzunehmen und wieder mehr Klarheit darüber zu bekommen, was du eigentlich brauchst.


Nicht mit noch mehr Druck und Selbstoptimierung.

Sondern mit Raum zum Innehalten, Spüren und Verändern.

Wenn du das Gefühl hast, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für dich ist, schreib mir gerne.

Ich freue mich, dich kennenzulernen.

Schreibe mir gerne eine E-Mail: info@harmonia-energie.at oder melde dich über das Kontaktformular auf der Startseite.


Herzlichen Gruß, Siegrid


Ich begleite Menschen dabei, Veränderung möglich zu machen.

Nicht über Druck oder Selbstoptimierung, sondern so, dass innere Sicherheit entsteht und neue Schritte sich im Alltag wirklich tragen.


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Herzlichen Gruß, Siegrid🧡


Ich freue mich auf dich.



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